Alles zusammengeführt: der Fünf-Schritte-Ansatz, relative Stärke, der Einstieg am letzten Stützpunkt, der Stop unter dem Spring und das Ziel aus dem Count. Aus der Theorie wird ein wiederholbarer Plan — und am Ende eine Checkliste für jeden Trade.
Wyckoffs systematischer Weg von der Marktlage zum einzelnen Trade. Erst der Gesamtmarkt, dann der Einzelwert, dann das Timing.
Wo steht der Markt — und wohin dürfte er gehen? Position und wahrscheinliche Richtung des Index klären, bevor man Einzelwerte betrachtet.
Werte, die stärker als der Index steigen und schwächer fallen. In der Akkumulation: solche, die sich der allgemeinen Schwäche widersetzen.
Werte mit ausreichend aufgebauter Ursache suchen — genug Akkumulation für ein lohnendes Ziel (Point-&-Figure-Count aus Lektion 09).
Bestätigen, dass der Wert bereit ist: Spring, Test, SOS, LPS — oder die entsprechenden Distributions-Signale für Short-Setups.
Den Einstieg mit einer Wende des Gesamtmarkts abstimmen. Die meisten Werte folgen dem Index — gemeinsames Timing erhöht die Trefferquote.
Der hochwertigste Long-Einstieg liegt am Last Point of Support — nach Spring, Test und SOS. Verschieben Sie den Stop und sehen Sie, wie sich das Chancen-Risiko-Verhältnis verändert.
Disziplin: Der Stop gehört unter das Tief des Springs — wird es unterschritten, war die Lesart falsch. Ein enger Stop verbessert das CRV, erhöht aber die Wahrscheinlichkeit, ausgestoppt zu werden. Die Range gibt den Rahmen vor, nicht der Wunsch.
Unter vielen Kandidaten gewinnt der, der sich der Schwäche des Gesamtmarkts widersetzt. Relative Stärke in der Akkumulation verrät, wo der Composite Man besonders aktiv ist.
Während der Index ein neues Tief macht, hält der Wert sein Tief — oder bildet ein höheres. Beim Markup führt er den Index an. Das ist die Spur außergewöhnlicher Nachfrage.
Während der Index ein neues Hoch macht, schafft der Wert es nicht mehr. Beim Markdown fällt er schneller. Das verrät außergewöhnliches Angebot — der Kandidat für die Short-Seite.
Vor jedem Trade durchgehen. Je mehr Punkte erfüllt sind, desto höher die Wahrscheinlichkeit — ein einziges hartes Nein genügt, den Trade zu verwerfen.
Sie kennen jetzt die drei Gesetze, den Zyklus, beide Schemata, die Phasen, Spring und Upthrust, Ranges im Trend und die Kurszielbestimmung. Der Rest ist Wiederholung — bis Sie den Composite Man im Chart sehen, ohne nachzudenken.
Gesamtmarkt, dann Range, dann Ereignis. Ein Signal ohne Kontext ist wertlos.
Die besten Trades verlangen Geduld bis Phase C/D. Frühe Einstiege sind teure Einstiege.
Einstieg, Stop, Ziel stehen vor dem Trade fest. Die Range — nicht die Emotion — bestimmt sie.